Die Grundidee ist einfach. Der Görlitzer Park hat einige Probleme, viele davon sind nur auf Bundesebene lösbar: Aufenthaltsrecht, Arbeitserlaubnisverbot, Drogengesetzgebung. Das Land Berlin kann hier aber auch mit ausfinanzierten sozialen Maßnahmen mehr tun.
Der Park funktioniert aber auch als Park und Erholungsfläche für viele, viele Menschen. Dabei sind die freien Flächen oft übernutzt. Er müsste viel größer sein, um die sehr unterschiedlichen Interessen und Nutzungen besser abzufedern.
Dafür muss die eingrenzende Mauer weg und die angrenzenden Autoabstellplätze und Verkehrswegen um den Görli in den Park integriert werden.
Ich hatte damals die Idee für die Umgestaltung des Görlitzer Ufers von einem finsteren Lasterparkplatz zu einem schönen Ort mit Aufenthaltsqualität. So ähnlich könnten auch die Seitenerweiterungen des Parks aussehen. Dabei müssen aber freiere Sichtachsen und die Integration in den Gesamtpark von Hauskante zu Hauskante in der Görlitzer und der hinteren Wiener Straße mitgedacht werden. Also: Die Mauer muss weg, die Angstwortparkplätze müssen weg, die Straßen müssen zu Zuwegungen für Versorgungsverkehr werden. Und diese Umgestaltung muss geplant, umgesetzt und vom Land bezahlt werden. Am Ende haben wir einen größeren und schöneren Park.
Kommentar verfassen